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Aus Angst vor Corona: Mann verstümmelt sich

Ein 24-jähriger Steinmetz aus Indien hat sich aus Angst vor dem Coronavirus verstümmelt.

Hiduistische Rituale
Ein hinduistischer Anhänger wird bei der Teilnahme am Yankin Moekaung Firewalk Festival in Yangon in die Wange gestochen. (Symbolbild) Getty Images / SAI AUNG MAIN

Aus Angst vor Corona: Mann verstümmelt sich

Ein Mann aus dem indischen Bundesstaat Gujarat hat sich in einem Tempel seine Zunge abgeschnitten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, berichtet Mirror.

Vivek Sharma soll sich für die hinduistische Gottheit Kali Mata geopfert haben, um andere vor dem Covid-19-Virus zu schützen. Kali Mata ist im Hinduismus eine bedeutende Göttin, die neben dem Tod und der Zerstörung auch für die Erneuerung steht. 

Was geschehen war

Der 24-Jährige war zusammen mit acht anderen, die im Bhavani Mata-Tempel in Suigam arbeiteten, als Steinmetz beschäftigt.

Am Samstagmorgen verließ er den Bhavani-Tempel und sagte, er gehe zum Markt, kehrte aber nicht zurück.

Als sein Bruder ihn anrief, antwortete ein Fremder und erzählte ihm, was passiert war.

Die Polizei wurde von einem Priester gerufen. Bei ihrem Eintreffen war Vivek Sharma bewusstlos.

Vivek wurde dann ins Krankenhaus gebracht, wo Ärzte versuchten, seine Zunge anzunähen. Ob diese wieder voll funktionstüchtig sein wird, ist aktuell unklar.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 163.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 2.400.000 haben sich infiziert (Stand: 22. April 2020).

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