Eskalation

Armdrücken zwischen Vater und Sohn endet mit Schießerei und mehrstündigem Polizeieinsatz

Nachdem ein Vater von seinem Sohn beim Armdrücken geschlagen wurde, eskalierte die Situation dermaßen, dass ein mehrstündiger Polizeieinsatz notwendig war, um das Geschehen zu beruhigen.

Armdrücken
Armdrücken (Symbolbild) Foto: iStock / artisteer

Beim Armdrücken geschlagen – Eskalation

In Kentucky, USA, lieferte sich Curtis Zimmerman ein Armdrücken-Duell mit seinem Sohn. Der Vater, der vor dem Kräftemessen zu tief ins Glas geschaut hatte, hat seinen Sprössling offenbar unterschätzt und musste sich geschlagen geben. Und das gleich mehrere Male.

Die Niederlage bekam dem 51-Jährigen scheinbar nicht, was zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn führte. Danach "schnappte sich [Zimmerman] eine Schusswaffe und als sein Sohn nach oben ging, gab Zimmerman zwei Schüsse im Haus ab. Zimmerman sagte aus, dass er die Schüsse in die Decke abgefeuert habe", beschreibt die Polizei den Vorfall auf Facebook:

SWAT-Teams müssen anrücken

Zwei der vier Familienmitglieder verließen das Haus unbewaffnet, als die Polizei eintraf. Laut Behörden lehnte der Vater die Aufforderungen der Beamten allerdings ab, das Haus zu verlassen, was zu einem 8-stündigen Katz-und-Maus-Spiel führte.

Mitglieder des SWAT-Teams, des Sheriff-Büros von Boone County und des SWAT-Teams der Polizei von Florence halfen bei der Situation. Ein Geiselnahme-Verhandlungsteam kommunizierte über Stunden mit Zimmerman, bis er sich schließlich ergab.

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Zimmerman wurde anschließend in einem örtlichen Krankenhaus untersucht, bevor man ihn aufs Revier brachte. Er wurde wegen mutwilliger Gefährdung angeklagt. Laut Sheriff betrug die Kaution 5.000 US-Dollar.