Arjan Bhullar Religions-Skandal: UFC verbietet Fighter, Turban zu tragen

10.11.2017
Arjan Bhullar: Die UFC verbietet diesem Fighter, einen Turban zu tragen
© instagram.com/theonearjansinghbhullar

Im September nahm die "Ultimate Fighting Championship" Arjan Bhullar unter Vertrag. 

Bei "UFC 215" triumphierte der ehemalige Olympia-Wrestler über Luis Henrique und schraubte seine MMA-Bilanz auf 7:0.

Seine erfolgreiche Premiere wurde jedoch durch eine Entscheidung der Kampfsport-Promotion überschattet. 

So verbot die UFC Bhullar - der indischstämmig ist und der Sikh-Religion angehört - auf dem Weg ins Ocatagon seinen Turban zu tragen. 

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Allerdings ist der Martial Artist optimistisch, dass er schon bald in religiöser Tracht einlaufen wird.

"Wenn sie realisieren, dass es sich nicht mit Rebooks Kleidungscodex für Athleten beißt. Ich hoffe, dass ich schon bald die entsprechende Erlaubnis erhalten werde. 

Es gibt offensichtlich andere, die nicht verstehen, was das Ganze für eine Kultur wie die unsere heißt", so Bhullar gegenüber "MMA Junkie".

Seinen nächsten Fight bestreitet der Kanadier voraussichtlich Ende des Jahres. Auch ein Kampf im ersten Quartal 2018 ist denkbar. 

Ob mit oder ohne Turban wird die Zeit zeigen.

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