News-Update Ansage von Herbert Grönemeyer löst politisches Beben aus

Redaktion Männersache 16.09.2019

Bei einem Konzert in Wien hat Herbert Grönemeyer eine Ansage gemacht, die jetzt für ordentlich Wirbel sorgt.

Herbet Grönemeyer
Herbet Grönemeyer Foto:  Getty Images/Hannes Magerstaedt
Inhalt
  1. Ansage von Herbert Grönemeyer löst politisches Beben aus
  2. Kritik an Grönemeyer
  3. Der Außenminister schaltet sich ein
 

Ansage von Herbert Grönemeyer löst politisches Beben aus

Herbert Grönemeyer im Kreuzfeuer. Der Musiker hat sich bei einem Konzert in Wien am 12. September 2019 eindeutig politisch positioniert, als er unter anderem sagte: "Ich kannte das nur vom Hörensagen, in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so brüchig und so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, auch wenn Politiker schwächeln, das ist, glaube ich, in Österreich nicht anders als in Deutschland, dann liegt es an uns."

Und weiter: "Dann liegt es an uns zu diktieren, wie ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen, wer rechtes Geschwafel für Ausgrenzung (sic!), Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze! Diese Gesellschaft ist offen und humanistisch."

 

Kritik an Grönemeyer

Vor allem der Ton der Ansage missfiel einigen Personen. Beispielsweise fiel der AfD-Politikerin Beatrix von Storch auf Twitter folgendes dazu ein: "Den Außenminister will wie ausdrücklich #Groenemeyer die #Diktatur. Das ist die furchterregendste,übelste, totalitärste Hassrede, die ich je gehört habe. Das ist Ton u Furor des neuen Terrors von links. Wer das unterstützt, ist - wie @HeikoMaas -ein Fall für den Verfassungsschutz."

 

Der Außenminister schaltet sich ein

Von Storch spielt dabei auf den deutschen Außenminister Heiko Maas an, der den 63-jährigen Grönemeyer umgehend unterstützte - und twitterte: "Es liegt an uns, für eine freie Gesellschaft einzutreten und die Demokratie gemeinsam zu verteidigen. Danke an Herbert #Grönemeyer und allen anderen, die das jeden Tag tun."

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In der Vergangenheit hatte sich Maas bereits wiederholt mit Musikern solidarisiert, die sich klar gegen Rechtsradikalismus positionieren. Auch dieses Mal wurde der Politiker dafür im Netz massiv angefeindet.

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