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News-Update

"Sehr wichtig": Merkel befürwortet baldige Schulöffnung

Bundeskanzlerin Angela Merkel will zeitnah über Lockerungen der strengen Corona-Beschränkungen beraten.

Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Leopoldina-Empfehlungen: "Sehr wichtig" GettyImages/Adam Berry

"Sehr wichtig": Merkel befürwortet baldige Schulöffnung

Am morgigen 15. April will Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über eine Lockerung der Beschränkungen hinsichtlich der Coronakrise beraten. Dabei dürften die Empfehlungen der renommierten Leopoldina eine gewichtige Rolle spielen.

Schule geht vor

Die Nationale Akademie der Wissenschaften, kurz Leopoldina, hat Ostermontag Bedingungen für eine Lockerung des Lockdowns genannt. Demnach sollen so bald wie möglich zuerst Grundschulen sowie die Sekundarstufe 1 den Unterricht wieder aufnehmen. Dafür müssten sich die Infektionen auf niedrigem Niveau stabilisieren und die empfohlenen Hygieneregeln eingehalten werden.

Hinsichtlich möglicher Kitaöffnungen heißt es in der Erklärung: "Da kleinere Kinder sich nicht an die Distanzregeln und Schutzmaßnahmen halten können, gleichzeitig aber die Infektion weitergeben können, sollte der Betrieb in Kindertagesstätten nur sehr eingeschränkt wiederaufgenommen werden."

Die Experten sprechen sich zudem für eine Masken-Pflicht in Bussen und Bahnen aus. Auch Einzelhandel, Gastgewerbe und Behörden sollen als Erstes wieder geöffnet werden.

Wichtige Expertenmeinung

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete bereits im Vorfeld die Empfehlungen der Leopoldina als "sehr wichtig" für das weitere Vorgehen.

Als Sekundarstufe 1 werden Haupt-, Real- und Gesamtschulen bis Klasse 10 sowie Gymnasien bis einschließlich Klasse 9 beziehungsweise 10 bezeichnet.

 Weitere Empfehlungen der Leopoldina:

  • staatliche Beteiligungen nur im äußersten Notfall zur Stabilisierung von Unternehmen

  • Steuererleichterungen für Unternehmen/Privatpersonen

  • schnellere Abschaffung des Solidaritätszuschlags

  • öffentliche Investitionen des Staates

  • Schuldenbremse weiter beibehalten

  • Nachhaltigen Wirtschaften nach Coronakrise fortsetzen

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 111.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 1.700.000 haben sich infiziert. (Stand: 14. April 2020).

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