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Kiffen und Kondome für lau - die Ampel hat entschieden!

Der Koalitionsvertrag der Ampel liegt vor. Was sich verändert.

Koalitionsvertrag Kondome
Koalitionsvertrag: Verhütungsmittel könnten künftig von der Krankenkasse übernommen werden Foto: iStock / Vladimir Sukhachev; Getty Images / John Macdougall

Am Mittwoch, dem 24. November 2021, stellt die Ampel ihren Koalitionsvertrag vor. Demnach wollen Grüne, FDP und SPD Cannabis legalisieren und mehr Geld investieren. Drei Änderungen im Überblick.

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Verhütungsmittel kostenfrei

Eine weitere Veränderung betrifft die Verhütungsmittel. Wie im Vertrag festgehalten, soll es den Krankenkassen ermöglicht werden, diese Zahlungen zu übernehmen. Das würde dann unter die Kategorie "Sonderleistung" fallen.

Es betrifft nicht nur Kondome, sondern auch die Antibabypille. Diese kann im Monat bis zu 15 Euro kosten. Geringverdienende sollen diese künftig erstattet bekommen.

Legalisierung von Cannabis

Wie wir bereits berichteten, hat sich die Koalition auf die Legalisierung von Cannabis geeinigt. Bisher war Verkauf und Besitz illegal, doch künftig soll Cannabis in zertifizierten Verkaufsstellen wie Apotheken angeboten werden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Legalisierung dauerhaft ist. Zunächst ist sie für vier Jahre angelegt. Danach soll die Veränderung, wie im Koalitionsvertrag festgehalten, auf ihre gesellschaftlichen Auswirkungen hin geprüft werden.

Für Studierende: BAföG verändert sich

Wer studiert und schon einmal BAföG beantragt hat, wird den Aufwand und die Details kennen, die es braucht, um den Antrag zu stellen. Das Nachreichen verschiedener Dokumente ist hier an der Tagesordnung.

Gestellt werden muss dieser außerdem jedes Jahr aufs Neue. Sparen sollten Studierende auch nicht zu viel, da sich der Anspruch auf die Leistungen sonst verringert. Auch die Eltern sollten nicht zu viel verdienen, weil sonst kein Anspruch mehr auf die Zahlung besteht.

Die Ampel will dieses Verfahren ändern, digitaler und schlanker machen. Zudem soll das BAföG nicht mehr so stark abhängig von dem Verdienst der Eltern sein. Außerdem sollen die Beträge bei steigenden Wohnkosten angepasst werden.

Wer in den großen Städten studiert, Miete zahlt und BAföG bezieht, sollte diese Nachricht besonders freuen.

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