Außerirdischer Bremsstreifen? Geheimnisvolle weiße Linie auf Google Earth entdeckt

Redaktion Männersache 02.03.2018

Wenn man hauptberuflich Verschwörungstheoretiker ist, dann findet man komischerweise auch immer etwas, dem man eine geheimnisvolle, unheimliche, außerirdische Existenz anhängen kann.

Alien-Bremsstreifen
Foto:  Youtube / secureteam10 (Screenshot)

Zu dieser Spezies gehört auch ein Mensch mit zu viel Freizeit namens Tyler Glockner. Auf seinem YouTube-Channel secureteam10 postet er regelmäßig Videos von extraterrestrischen Aktivitäten.

Seine neueste Entdeckung machte er mittels der bekannten Software Google Earth. Dort fand er Ende Februar eine seltsame weiße Linie, die sich um den halben Erdball zog, von der Antarktis bis zum Nordpol.

Elon Musk schießt Rakete ins All – inklusive Nachricht an Aliens

SpaceX: Elon Musks Rakete enthält geheime Nachricht an Aliens

Ausgeschlossen werden können Kondensstreifen von Flugzeugen (ist dafür zu breit, zu lang, zu konsistent) oder auch Wolken (wie müsste wohl der Wind wehen, damit eine derartige Wolke entsteht?).

Also was ist es? Man weiß es nicht.

Aber das ist ja das Gute an den Verschwörungstheorien: Man muss nur Fragen stellen, die eine schummrige Atmosphäre schaffen, damit wir uns alle entweder etwas gruseln oder zumindest nicht sofort völlig gelangweilt in eine ausgedehnte Tiefschlafphase abgleiten.

Die wahrscheinlichste Variante ist, dass Tyler Glockner eine sogenannte Schnittmarke im gescannten Kartenmaterial von Google entdeckt hat.

Beweist diese angebliche Alien-Münze den Besuch von Außerirdischen auf der Erde?

Stammen diese Münzen von Aliens?

Denn entgegen seiner landläufigen Meinung, brandaktuelles Kartenmaterial von Satelliten vor sich zu haben, ist die Ansicht der Erdkugel natürlich "nur" eine Aneinanderreihung einzelner Kartenteile, die von Google dann und wann auch mal etwas unsauber zusammengefügt werden.

Wer schreit da "Wo bleibt die Qualitätsarbeit?" Für eine kostenlose Software sollte man wohl doch bereit sein, die ein oder andere Ungenauigkeit hinzunehmen. Vernünftige Alternativen gibt es sowieso nicht.

Also: Keine Aliens, die mit ihrer fliegenden Suppenschüssel eine schöne Bremsspur hingelegt haben.

Aber man kann wohl davon ausgehen, dass Mister Glockner den Außerirdischen schon bald wieder auflauern und fleißig "Beweise" sammeln wird.

Weitere Alien-Sichtungen:
UFO-Jäger entdecken geheime "Alien-Tür" auf Planeten Merkur
Ufo-Jäger nicht zu halten: Neue Alien-Sichtung über Area 51

Tags:
Copyright 2018 maennersache.de. All rights reserved.