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Technik-Update

Airlander 10: Der größte "fliegende Arsch" der Welt

Es gibt viele Fluggeräte mit rekordverdächtigen Abmessungen, aber der größte fliegende Arsch? Das ist neu. Vorhang auf für den neuen Airlander 10.

Airlander 10, the flying bum
Airlander 10, the "flying bum" (1/6) Hybrid Air Vehicles
Airlander 10, the flying bum
Airlander 10, the "flying bum" (2/6) Hybrid Air Vehicles
Airlander 10, the flying bum
Airlander 10, the "flying bum" (3/6) Hybrid Air Vehicles
Airlander 10, the flying bum
Airlander 10, the "flying bum" (4/6) Hybrid Air Vehicles
Airlander 10, the flying bum
Airlander 10, the "flying bum" (5/6) Hybrid Air Vehicles
Airlander 10, the flying bum
Airlander 10, the "flying bum" (6/6) Hybrid Air Vehicles

Was ist der "fliegende Arsch"?

Der Airlander 10 ist ein sogenanntes Hybridluftschiff und wurde von Hybrid Air Vehicles (HAV) konzipiert und gebaut. HAV ist ein Tochterunternehmen des amerikanischen Rüstungskonzerns Northrop Grumman.

Der HAV 301 absolvierte im August 2012 seinen Jungfernflug. Ursprünglich sollte der Airlander ein hoch fliegendes Aufklärungsluftschiff für die US-Streitkräfte in Afghanistan werden.

Diese Pläne wurden jedoch direkt nach dem Jungfernflug verworfen und der britische Hersteller kaufte den Prototypen für 300.000 Dollar zurück. Zukünftig soll es als Cargo-Luftschiff eingesetzt werden.

Airlander 10: Die Specs

Seine Abmessungen sind rekordverdächtig. So kann der Airlander 10 ganz offiziell als längstes Fluggerät aller Zeiten angesehen werden, von Bug bis Heck misst es sagenhafte 98 Meter.

Einmal gestartet, hat der Airlander eine Reichweite von bis zu 4.000 nautischen Meilen, das sind etwa 7.400 Kilometer. Seine Dienstgipfelhöhe endet bei knapp über 6.000 Metern. Die maximale Zuladung beträgt zehn Tonnen. Die Kabinenfläche beträgt 195 Quadratmeter.

Durch seine "minimale Infrastruktur" ist der Airlander relativ leise und soll zukünftig zwischen 75 und 90 Prozent weniger Treibstoff als herkömmliche Flugzeuge benötigen.

Größter Vorteil

Wenn man jedoch eine Eigenschaft besonders hervorheben muss, dann ist es das einfache Start- und Landeprozedere des Airlander 10.

Er kann mühelos auf Land, Eis, in der Wüste und anderen Umgebungen starten und landen, die für normale Flugzeuge unerreichbar sind. Eine Landebahn braucht der Airlander 10 schlichtweg nicht. Das senkt seine Betriebskosten erheblich.

Das Aussehen

Bleibt die Frage nach der Ästhetik der Gesamterscheinung. Es wird ja schließlich kein Fluggerät ohne Grund mit dem Spitznamen "fliegender Arsch" betitelt. Aber das geht wohl nicht anders, wenn man zwei Zeppelin-Hüllen zusammennäht.

Unabhängig von seinem Aussehen wird der Airlander 10 aber sicherlich ein Stück weit die Art, wie wir durch die Luft Reisen revolutionieren.

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