Corona-Update

Corona-Krise: Airbus will 15.000 Arbeitsplätze streichen

Der Flugzeugbauer spricht von einer "beispiellosen Krise", die nun ihren Tribut fordert.

Flugzeug von Airbus
Flugzeugbauer Airbus steckt tief in der Krise (Symbolbild) Foto: iStock / huettenhoelscher

Drastischer Stellenabbau

Wenn es eine Branche gibt, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen wurde, dann sicherlich die Luftfahrtindustrie. Auch den europäischen Flugzeugbauer Airbus hat es übel erwischt.

Die Konsequenzen: ein drastischer Stellenabbau. Weltweit sollen 15.000 Arbeitsplätze betroffen sein, allein in Deutschland 5.100.

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"Beispiellose Krise"

"Die Branche befindet sich in einer beispiellosen Krise", heißt es in einer Mitteilung von Airbus. Derzeit gehe man außerdem nicht davon aus, dass sich die Branche vor 2023 erholen werde.

Deshalb könne man auch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen, so Airbus. Die Einzelheiten der Stellenabbau-Pläne müssten aber noch mit den Sozialpartnern abgestimmt werden.

Produktion reduziert

Zuvor hatte der Flugzeugbauer bereits angekündigt, aufgrund der Corona-Krise die eigene Produktion für zwei Jahre um 40 Prozent zu reduzieren. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen lediglich noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden.

Airbus-Chef Guillaume Faury hatte die Beschäftigten mehrfach auf harte Zeiten eingestimmt und Kündigungen nicht ausgeschlossen, wie es in einem Bericht der Welt heißt.