Viral-Update

Achtbeiniger Albtraum: Kiste mit aberdutzenden, riesigen Huntsman-Spinnen entdeckt

WARNUNG: Der nachfolgende Artikel und vor allem dessen Bildmaterial sollte von Arachnophobikern definitiv gemieden werden!

Huntsman-Spinne
Bratpfannengroße Huntsman-Spinne Foto: imago images / Panthermedia

Gigantische Spinnen

Eigentlich passiert gar nicht viel in dieser Story. Man könnte sie wie folgt zusammenfassen: Eine Umweltorganisation in Australien hat diverse Kisten in der Wildnis verteilt, in der Hoffnung, dass sich eine bedrohte Art der "Pygmy possums", auf Deutsch Bilchbeutler, eine Unterart der Siebenschläfer, dort zum Nisten einfindet.

Während aber Siebenschläfer sehr putzige kleine Nagetiere sind, wurden einige Kisten von anderen Lebenwesen okkupiert, die das genaue Gegenteil darstellen: Riesige, fette Huntsman-Spinnen. Und weil die nicht gerne alleine hausen, haben sich gleich mal dreißig, vierzig Stück davon in einer Box zusammengefunden. Der Realität gewordene Albtraum eines jeden Spinnen-Phobikers!

Spinnen rotten sich zusammen

Jetzt kann man nur hoffen, dass sich nicht zunächst tatsächlich ein süßer, fluffig-kleiner Siebenschläfer in der Box befunden hat, den die riesigen Spinnen dann mal kurz im Vorbeikriechen weggesnackt haben!

Und während wir Europäer uns schon über Hauswinkelspinnen aufregen, die vor allem im Herbst durch unsere Wohnungen krabbeln, sollten wir eins nicht vergessen: Die können wir noch locker unter einem Glas einfangen und abtransportieren. Das geht mit den Huntsman-Exemplaren definitiv nicht mehr.

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Wer sich jetzt noch nicht genug geekelt hat, bitte sehr. Hier ein paar "leckere" Fakten über die Huntsman-Spinnen:

Huntsman-Spinne
  • Es gibt weltweit 1209 Arten in 86 Gattungen.

  • Die normale Größe beträgt etwa 20 Zentimeter, teilweise gibt es Vertreter, die nochmal wesentlich größer werden. Ein "Charlotte" getauftes Exemplar brachte es auf stattliche 40 Zentimeter.

  • Wie die meisten Spinnen töten sie ihre Beute durch ein lähmendes Gift. Der Biss kann auch für Menschen gefährlich werden, schmerzhaft ist er allemal.

Besser kein Urlaub Down Under

Wer also weiß, dass er auf Spinnen etwas, naja, sensibel reagiert, der sollte sich schon mal einen großen roten Strich durch Australien machen, wenn es um den nächsten Urlaub geht.

Allerdings kommen Art und Unterarten auch in vielen anderen tropischen und subtropischen Gegenden dieser Welt vor. Für Arachnophobiker schlagen wir deshalb die Destination Svalbard (Spitzbergen), Alaska und Grönland vor. Da ist zwar der Hund verfroren, aber eben auch die bratenpfannengroße Huntsman-Spinne.

Man muss eben Kompromisse machen, auch im Urlaub.