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News-Update

Abstand nicht eingehalten: Kunde mit Rinderfilet verprügelt

Die Corona-Krise ruft in manchen Menschen extreme Reaktionen hervor. Da muss auch schon mal ein rohes Stück Fleisch als Waffe herhalten.

Ein saftiges Stück Rinderfilet
Gefährliche Waffe: saftiges Stück Rinderfilet iStock / digitalr / kzenon (Collage Männersache)

Social Distancing am Wurststand

Schon ohne Corona fühlen sich manche Menschen unwohl, wenn man ihnen zu nah auf die Pelle rückt. Mit den in der Pandemie zwingend vorgeschriebenen Abstandsregeln dachten solche Zeitgenossen wohl, vor den Aufdringlichkeiten ihrer Mitmenschen sicher zu sein.

Weit gefehlt. In einem Bochumer Supermarkt kam es jüngst zu einer unschönen Auseinandersetzung an der Fleischtheke. Ein 48-Jähriger hatte sich gerade ein zwei Kilogramm schweres Rinderfilet aushändigen lassen, als er sich von hinten bedrängt sah.

Das Rinderfilet als Waffe

Er tat seinen Unmut kund, indem er die wohlüberlegten Worte "Hau ab hier, oder ich hau dir gleich in die Fresse" an den 53-jährigen Aufdränger richtete. Und obwohl dieser dem Befehl einigermaßen verblüfft Folge leistete, schlug der Bedrängte zu. Mit dem Rinderfilet.

Das dürfte ziemlich geklatscht haben, der so Attackierte kam jedoch mit leichten Blessuren davon, wie die herbeigerufene Polizei feststellte. Ihr gegenüber rechtfertigte sich der Fleischprügler, er habe sich in seiner Privatsphäre verletzt gefühlt. Dennoch wird gegen ihn nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Tatort Supermarkt

Es ist nicht das erste Mal, dass es im Zuge der Corona-Krise zu Handgreiflichkeiten in deutschen Supermärkten kommt. So war es zum Beginn der Pandemie u. a. zu Prügeleien und sogar Messerattacken um eine Packung Toilettenpapier gekommen.

Bei einem weiteren Vorkommnis kam es zu einer handfesten Prügelei, als die Polizei im Supermarkt Besucher darauf hinweisen musste, einen Mundschutz zu tragen. Einem Ordnungsbeamten wurde dabei die Nase gebrochen. Dieser Vorfall steht unter dem Verdacht, bewusst provoziert worden zu sein. Das Video dazu findet sich hier.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 400.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 6.900.000 haben sich infiziert (Stand: 9. Juni 2020).

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