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Mystery-Update

9 unerklärliche Dinge, die auf der Erde gefunden wurden

Was wir zu glauben wissen über historische Abläufe, wissenschaftliche Erfindungen oder die menschliche Entwicklung ist möglicherweise nur eine geschickt gewebte Illusion. Zeit, den Schleier zu lüften. In unserer Bildergalerie!

Mechanismus von Antikythera
Mechanismus von Antikythera (1/9) imago images / Leemage

Als im Jahre 1900 Schwammtaucher vor der griechischen Insel Antikythera einen Mechanismus mit vielen Zahnrädern aus dem Wrack eines Schiffes bergen, wissen sie noch nicht, was sie da in den Händen halten.

Zugleich mit dem Mechanismus geborgene Goldmünzen lassen sich auf das erste Jahrhundert vor Christus datieren, die Forschung nimmt an, dass das Schiff zwischen 70 und 60 v.Chr. gesunken ist.

Es stellt sich heraus, dass das Gerät eine astronomische Uhr ist, mit der der Sonnen- und Mondrhythmus gemessen werden kann. Eine Einstellhilfe sorgte für die Synchronisation der Anzeigen.

Das Erstaunliche an diesem Gerät ist, dass es wesentlich genauer funktioniert haben wird, als vergleichbare Geräte aus dem Mittelalter und sogar der frühen Neuzeit. Wie kann das sein? Haben die hellenischen Schiffslenker unschätzbares Wissen mit in ihr nasses Grab genommen?

Pyramiden in Bosnien
Pyramiden in Bosnien (2/9) iStock / digihelion

Wir alle kennen die Pyramiden von Gizeh. Sie gehören zu den sieben Weltwundern der Antike und die das einzige Wunder, das noch erhalten ist. Die Pyramiden faszinieren die Menschen mittlerweile seit etwa 4500 Jahren.

 Zur Verdeutlichung, wie alt die Pyramiden damit sind: Die hübsche Pharaonin Kleopatra, die sich einen römischen Kaiser nach dem anderen schnappte und zu ihrem Geliebten machte, ist historisch gesehen deutlich näher am Bau der Atombombe und der Mondlandung als am Bau der Pyramiden zu verorten!

Keine Frage: Die Pyramiden faszinieren. In dieser Größe gibt es sie nur in Ägypten und Mittelamerika, richtig? Falsch! Während kleinere Vertreter hier und da auch in Europa gefunden werden können, gibt es auch gigantische Pyramiden, groß wie Berge mitten in Europa.

Na gut, etwas abseits auf dem Balkan. Und wahrscheinlich sind sie natürlichen Ursprungs. Die Story von den bosnischen Pyramiden wurden denn auch von einem Esoteriker in Umlauf gebracht, der möglicherweise nur den lokalen Tourismus ankurbeln wollte.

Auf der anderen Seite haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass sich behauene Steine und unterirdische Gänge in diesem Pyramidenberg existieren.

Rongorongo-Schrift
Rongorongo-Schrift (3/9) iStock / Grafissimo

In ganz Ozeanien hat sich nur auf einem sehr abgelegenen Eiland eine Schrift entwickelt: den Osterinseln. Die Schrift heißt Rongorongo, ist völlig einzigartig und mit keiner anderen Schrift der Erde verwandt, geschweige denn vergleichbar.

Die Rongorongo-Tafel Aroukouru-Kurenga ist mit einer Art Hieroglyphen beschrieben und bis heute nicht entziffert. Einzige bisherige Erkenntnis: Man muss nach jeder Zeile das Brett um 180 Grad drehen, um weiterlesen zu können.

Was mag auf diesem Artefakt vermerkt sein? Und wer hat es beschrieben? Fragen, die bis zum heutigen Tage unbeantwortet sind.

Die Karte des Piri Reis
Die Karte des Piri Reis (4/9) iStock / tunart

Schon der Aufbewahrungsort dieser mittelalterlichen Seekarte klingt nach Abenteuer: der Topkapi-Palast in Istanbul. Sie wurde nach einer Inventur der osmanischen Palastbibliothek im Jahre 1929 wiederentdeckt und auf das Jahr 1513 datiert.

Das Erstaunliche, ja, das eigentlich Unglaubliche daran: Alle Kontinente sind bereits darauf verzeichnet, inklusive der Antarktis, von der die Menschheit zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Ahnung hatte. Muss die Geschichte der Entdeckung der Kontinente grundlegend umgeschrieben und deutlich in die Vergangenheit verlegt werden?

Der Codex Gigas
Der Codex Gigas (5/9) Getty Images / Cesar

Nicht umsonst steckt im Namen dieses mittelalterlichen Buches der Wortstamm „giga“, denn das ist es tatsächlich: gigantisch. Der Codex Gigas ist 23 Zentimeter dick und wiegt sage und schreibe 75 Kilogramm. Es ist damit eines der größten handschriftlichen Bücher der Welt.

Aber nicht seine erstaunlichen Ausmaße machen den Wälzer zu einer Sensation, sondern sein Inhalt. Da es auf Latein verfasst ist, dürften Viele von uns Schwierigkeiten beim Entziffern haben, allerdings kommt es gar nicht so sehr auf den Text an, vielmehr steht eine Abbildung im Focus des Interesses.

Es zeigt: den Teufel. Höchstpersönlich. Das ist für religiöse Schriften natürlich noch keine Alleinstellungsmerkmal, allerdings ist er in diesem Buch derart schauerlich abgebildet, dass Abergläubische davon ausgehen, es sei von ihm höchst selbst verfasst.

Das Voynich-Manuskript
Das Voynich-Manuskript (6/9) Getty Images / AFP

Da wir gerade bei seltsamen Aufzeichnungen sind: Das Voynich-Manuskript darf in einer solchen Sammlung nicht fehlen. Im Prinzip weiß man wenig über die Entstehung, es wird angenommen, dass es um das Jahr 1450 in Norditalien entstanden ist.

Die Bebilderung enthält botanische, anatomische und astronomische Zeichnungen. Sehr verwirrend ist allerdings der Text. Es scheint in einer der Wissenschaft nicht bekannten Sprache verfasst und ist bis heute nicht entschlüsselt.

Wer sein Glück versuchen will: Das Manuskript, das übrigens nach dem polnischen Antiquar Wilfrid Michael Voynich benannt ist, der es 1912 erwarb, lagert heutzutage in der Beinecke Rare Book and Manuscript Library auf dem Campus der Yale-Universität.

Das Turiner Grabtuch
Das Turiner Grabtuch (7/9) Getty Images / Ben Stansall

Wer sich die Frage stellt, welches Stück Leinen wohl das bekannteste der gesamten Menschheit sein könnte, kommt unweigerlich auf immer dieselbe Antwort: Das Turiner Grabtuch.

Angeblich war es Jesus Christus höchstpersönlich, der in dieses Tuch gelegt wurde, nachdem sein lebloser Körper vom Kreuz kam.

Seine Umrisse haben sich dann in den folgenden Tagen im Tuch manifestiert. Negativ-Aufnahmen scheinen dies zu bestätigen, zeigen sie doch die Umrisse eines mittelgroßen Mannes, die als lebensnahes Abbild Christus‘ gelten könnten.

Kohlenstoffdatierungen haben allerdings ergeben, dass der Stoff erst im Mittelalter hergestellt worden ist. Dies wird von vielen Gläubigen vehement bestritten.

Das Turiner Grabtuch lagert in einer Seitenkapelle des Turiner Doms und wird nur alle Jubeljahre und zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit präsentiert.

Ulfberht-Wikingerschwerter
Ulfberht-Wikingerschwerter (8/9) iStock / OlgaCanals

Es gibt eine Schlüsselszene in dem Abenteuer-Epos „Highlander“. Eine Metallurgin findet heraus, dass ein im New York der Gegenwart aufgetauchtes Schwert bei der Herstellung so oft gefaltet wurde, dass es schlicht nicht aus der Zeit stammen kann, auf die es datiert wurde.

Klingt nach Fantasy und einem kreativen Drehbuchautor? Ist aber fast genauso auch in der Realität passiert. Die Ulfberht-Schwerter – so genannt, weil dieser Name stets auf den Klingen vermerkt ist – stammen höchstwahrscheinlich aus einer fränkischen Schmiede, auch wenn die meisten in Skandinavien gefunden wurden. Sie stammen aus dem neunten oder zehnten Jahrhundert.

Das Erstaunliche an ihnen ist, dass die Art der Schmiedetechnik, die nötig ist, um ein Schwert genauso zu fertigen, wie es bei den Ulfberht-Schwertern der Fall ist, erst viele Jahrhunderte später etabliert wurde. Wie kann das sein? Wenn wir doch nur des Ulfberhts Schmiede noch fragen könnten!

Ica-Steine
Ica-Steine (9/9)

Die Ica-Steine haben ihren Namen nach einer Höhle nahe der peruanischen Stadt Ica, in der sie ab 1961 gefunden wurden. Sie bestehen aus Andesit, einem vulkanischen Gestein, und enthalten Gravuren fantastischen Inhalts.

Mit ein wenig Fantasie erkennt man in diesen Menschen, die von Dinosauriern angegriffen, aber auch von ihnen verteidigt werden. Die Frage dabei ist natürlich: Hat man selber als Interpret zu viel Fantasie, oder wird hier etwas dargestellt, was den gesamten Ablauf der Historie der Menschheit umstoßen würde.

Auf weiteren Steinen scheinen auch technische Instrumente wie Teleskope und Flugzeuge abgebildet. Schließlich sind auch hochkomplexe medizinische Eingriffe, wie Herz- und Hirn-Operationen abgebildet.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Erstens: Die Steine sind eine Weltsensation und nahezu alles, was wir zu wissen glaubten ist mit ihnen obsolet. Zweitens: Die Steine sind eine geschickte Fälschung und mit ihnen wurde naiven Artefakte-Sammlern das Geld aus der Tasche gezogen.

Die Entscheidung möge ein jeder für sich selber treffen.

Es gibt Gegenstände, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten von Archäologen oder auch Privatpersonen ausgegraben, beziehungsweise gefunden wurden, die unser bisheriges Weltbild ins Wanken bringen. Manche Funde lassen nur den Schluss zu, dass die Weltgeschichte an diversen Stellen umgeschrieben werden muss.

Da gibt es Manuskripte, die eine unidentifizierbare Geheimsprache nutzen, andere Bücher beinhalten den Teufel persönlich. Es finden sich Artefakte, die Szenen von Dinosauriern und Menschen zeigen, von prähistorischen Flugmaschinen oder Schwerter, die auf ein Alter datiert wurden, das aufgrund der Herstellung der Waffen einfach nicht stimmen kann.

Bereit, die Weltgeschichte komplett umzukrempeln? Diese Galerie macht es möglich. Auf geht's!

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