Wetter-Update

100-jähriger Kalender prophezeit Wetter-Irrsinn

100-jähriger Kalender, was für ein Begriff. Das klingt nach Tradition, nach altem Wissen und verlässlichen Voraussagen. Allerdings hat der Kalender Heftiges für die kommende Zeit im Protokoll stehen!

Auto im Schneechaos
Schnee wird vorhergesagt Foto: imago images / Bernd März

Die Prognose des ewigen Kalenders

Der Sommer ist offiziell vorbei und der Herbst verhält sich so, wie man es erwarten konnte. Oder? Wie geht es weiter? Mehr Regen oder kommt es noch dicker? Der 100-jährige Kalender kennt die Antwort.

Und die sieht, kurz zusammengefasst, so aus: Anfang Oktober unbeständig, Regen. Ab Mitte des Monats Temperaturen teilweise unter null Grad. Um den 24. herum Regen, danach Schnee und Frost. Na, Mahlzeit!

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Wie korrekt sind die Vorhersagen?

Zu Ende geht der Oktober dann wieder mit leicht steigenden Temperaturen und Regen. Und dann hat man einen schäbigen Oktober überlebt, nur um direkt in den "Wonnemonat" November durchzustarten.

Nachdem, was uns der 100-jährige Kalender da zumutet, dürften sich viele Personen fragen, wie verlässlich dieser tatsächlich ist. Immerhin gibt es ja auch Sprüche wie "Abendrot, Gutwetterbot", der nachweislich nicht immer zutrifft.

Früher ein Hilfsmittel der Bauern

Anders, als es sein Name vermuten lässt, betrachtet der 100-jährige Kalender einen Zeitraum von "nur" sieben Jahren. Ein Abt aus dem 17. Jahrhundert wollte so einen Zyklus auswerten, aufgrund dessen er verlässliche Aussagen für die Bevölkerung treffen konnte.

Vor allem für die Bauern und die Aussaat ihres Getreides waren solche Informationen früher Gold wert. Inwieweit die Aufzeichnungen des Abts auch heute noch genutzt werden, ist fraglich. Die Landwirte von heute verlassen sich sicherlich eher auf satellitengestützte, von Supercomputern ausgerechnete Prognosen.