Problem trifft Lösung Darum stirbt dein iPhone, obwohl du noch 20% Akku hast

Die leere Akku-Anzeige eines iPhones
© Jennifer Bui/Thrillist

Wenn du ein iPhone besitzt, hat dich die mysteriöse Unzuverlässigkeit deiner Akku-Anzeige sicherlich schon einmal in den Wahnsinn getrieben.

Sobald deine Energie-Anzeige unter 20 Prozent fällt, bricht auf Apples Smartphone die totale Anarchie aus. Lange bevor du die 0-Prozent-Marke erreicht hast, schaltet sich das Gerät wie von Geisterhand ab.

Außerdem dürfte dir schon einmal aufgefallen sein, dass es nach der vollständigen Aufladung des Akkus teilweise extrem lange dauert, bis die Akkuanzeige wieder unter 100 Prozent fällt.

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Doch was verursacht dieses rätselhafte Phänomen? Ist das neueste iOS-Update dafür verantwortlich oder lädst du dein iPhone einfach falsch auf? 

Wie sich herausstellt, ist die Erklärung ein wenig komplexer. Doch hier sind die Gründe für die Akku-Anarchie und die Lösung des Problems.

Ein iPhone, dessen Akku aufgeladen wird
© iStock/5432action
 

Dein iPhone lügt dich an

Lithium-Batterien sind eine merkwürdige Spezies. Es schadet ihnen tatsächlich, wenn sie vollkommen aufgeladen bei 100 Prozent bzw. vollkommen leer bei 0 Prozent operieren. Diese energetischen Extreme schaden ihrer Lebensdauer.

Deshalb vermutet man, dass iPhones und andere Lithium-getriebene Smartphones ihre Energiezufuhr vom Akku bewusst drosseln.

Wenn dein iPhone ans Ladegerät angeschlossen ist, wird es deshalb den Ladeprozess vorzeitig abbrechen, obwohl dein Handy noch keine 100 Prozent erreicht hat.

Dein iPhone schützt sich selbst

Außerdem schaltet sich das Gerät selbst ab, bevor der Akku vollständig auf dem Zahnfleisch geht.

Diese Mechanik schützt nicht nur die Batterie, sondern stellt auch sicher, dass genug Energie für ein sicheres Ausschalten des Smartphones vorhanden ist.

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Außerdem sorgen die Energiereserven dafür, dass der berühmt-berüchtigte "Bitte aufladen"-Bildschirm auf deinem Display angezeigt werden kann.

Problematisch: Diese Art, die oben genannten Batterie-Extreme zu kompensieren, verwirrt dein Handy mit der Zeit, weshalb es sich manchmal abschaltet, wenn du es am wenigsten erwartest.

Ein iPhone mit niedrigem Akku
© iStock/OnstOn
 

Extreme Temperaturen = Smartphone-Friedhof

Egal ob richtig kalt oder verdammt heißt: Extremtemperaturen sind der erklärte Todfeind deiner iPhone-Batterie.

Dir wird auffallen, dass dein Smartphone sich an einem heißen Strandtag oder einem frostigen Spaziergang im Winter bei niedrigem Akkustand häufiger wie aus dem Nichts herunterfährt.

 

So löst du das Problem!

Es wäre natürlich wunderbar, wenn Apple diesen Bug von sich aus beheben würde, oder? 

Doch bevor du auf eine Lösung der selbsterklärten Technik-Genies aus Cupertino wartest, kannst mithilfe eines simplen, manuellen Tricks für geregelte Verhältnisse auf deinem iPhone sorgen.

Du musst lediglich die Batterie neu kalibrieren, was in erster Linie eine gesunde Portion Geduld erfordert.

Zu Beginn des Prozesses musst den Akku zunächst komplett aufbrauchen, so dass sich das Handy von alleine ausschaltet.

Do It Again

Lade das iPhone anschließend auf volle 100 Prozent, ohne es während des Ladeprozesses zu benutzen. Lasse es trotz vollen Akkus zusätzlich ein bis zwei Stunden am Ladegerät angeschlossen.

Dann genehmigst du deinem Handy einen "soften Restart", indem du gleichzeitig den Home- und Lock-Button drückst, bis das Apple-Logo auf dem Display erscheint.

Jetzt wiederholst du den gesamten Prozess. Sobald du das Prozedere ein zweites Mal absolviert hast, dürfte dein Akku-Problem gelöst sein. Halleluja!

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