"Akhmat Fight Show" in Grosny Kontroverses K.O.-Video: Kleine Kinder knocken sich in MMA-Kampf aus

Die "Akhmat Fight Show" ließ im russischen Grosny kleine Jungen in MMA-Fights gegeneinander kämpfen
© mmamania.com

Als wir zehn Jahre alt waren, haben wir außer bei den obligatorischen Schulhof-Schlägereien eher selten die Fäuste sprechen lassen.

Ansonsten konnten wir in aller Seelenruhe die Köpfe unserer Turtles-Figuren gegeneinander hauen. Leider Gottes wird nicht allen Jungen auf dieser Erde eine so entspannte Kindheit zuteil.

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Einige von ihnen streifen bereits in jungen Jahren Lederhandschuhe über und duellieren sich "Mann gegen Mann" im Octagon - ob freiwillig oder nicht, sei einmal dahingestellt.

So geschehen am Dienstag vergangener Woche während der "Grand Prix Akhmat 2016 Finals" im russischen Grosny.

Dort lieferten sich einige Jungen in zweimal eineinhalb Minuten langen Kämpfen heißblütige MMA-Gefechte - teilweise bis zum Knockout.

Söhne des tschetschenischen Präsidenten siegen

Veranstalter des Kampfsport-Events ist die "Fighting Championships of Akhmat" - kurz WFCA - dessen Vorsitzender laut "gnp1.de" niemand Geringers als der tschetschenische Präsidente Ramsan Achmatowitsch Kadyrow ist. 

Besonders pikant: In drei der Kämpfe traten laut übereinstimmenden Medienberichten Söhne des osteuropäischen Staatschefs an.

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So feierte sein zehnjähriger Filius Ahmad bereits den 13. KO-Sieg. Der achtjährige Adam – Spitzname "Lion" – triumphierte derweil wie auch sein neunjähriger Bruder Eli per Punktsieg. 

Die Reaktionen auf die kontroverse Fight Night der WFCA - die laut dem US-amerikanischen MMA-Portal "sherdog.com" bis dato 28 Events mit über 380 geschätzten Kämpfen organisiert hat - fielen erwarungsgemäß gemischt aus.

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MMA-Ikone kritisiert Kämpfe

So verurteilte MMA-Legende Fedor Emelianenko, der Präsident der Russian MMA Union, die Ansetzung der Fights am Mittwoch aufs Schärfste:

„Wir alle müssen ein Vorbild für die heranwachsende Generation sein und für ihre Gesundheit sorgen. An Kämpfen mit Regeln für Erwachsenen teilzunehmen, kann bleibende gesundheitliche Schäden bei den Kindern verursachen, sowohl physisch als auch psychisch, und ihre sportliche Karriere beenden.

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Die Kämpfe wurden mit Regeln für Erwachsene abgehalten, die für Kinder ungeeignet sind. Obendrein dürfen Kinder unter zwölf Jahren laut den Regeln nicht an Kämpfen teilnehmen. Was bei der gestrigen Veranstaltung in Grosny passiert ist, ist unzulässig und kann nicht gerechtfertigt werden."

Klare Regeln missachtet

Das Regelbuch der "Russian MMA Union" besagt, dass Kinder in den Altersgruppen 12-13, 14-15 und 16-17 auschließlich mit Schutzausrüstung und Rashguard MMA-Wettkämpfe bestreiten dürfen.

Bei den "Grand Prix Akhmat 2016 Finals" traten die jugendlichen Kampfsportler allerdings ohne diese Schutzkleidung an. Eine Tatsache, die auch das russische Ministerium für Sport auf den Plan gerufen hat. 

"Wir werden uns um diesen Sachverhalt kümmern und weitere Informationen anfordern", wird Vize-Sport-Minister Pavel Kolokov zitiert.

In den Videos unten kannst du dein eigenes Urteil über die jugendlichen Käfigkämpfe in Grosny fällen.

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