Von Seemonster versenkt? Verschollenes deutsches U-Boot nach 100 Jahren gefunden

Deutsches U-Boot UB-148

Mitten in der Nacht, am 30. April 1918, tauchte das deutsche U-Boot SM UB-85 vor der britischen Küste auf. Dann wurde das Kriegsschiff attackiert - von einem Seemonster.

Diese Geschichte erzählte zumindest der diensthabende Kapitänleutnant Günther Krech im Ersten Weltkrieg. Das Ungeheuer habe "glitzernde Augen, einen schwieligen Kopf und Fangarme" gehabt. 

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Deutsches U-Boot UB-148
Deutsches U-Boot UB-148 © US Navy via Wikipedia Commons
 

Rätsel der Seefahrtsgeschichte gelöst?


Was auch immer in jener finsteren Nacht das Kaiserliche Marineboot angriff, die Crew konnte im havarierenden Schiff nicht fliehen. Die 34-köpfige Mannschaft ergab sich widerstandslos der britischen "HMS Coreopsis".

Das U-Boot wurde von den Gegnern versenkt und ward nicht mehr gesehen - bis heute.

U-Boot SM UB-85 oder Schwesterschiff gefunden?


Exakt 98 Jahre später kam die Entdeckung. 
Bei der Verlegung einen fast 400 Meter langen Hochseekabels erkannten Arbeiter auf dem Meeresgrund die Umrisse eines gigantischen Wracks.

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Historiker bestätigten nun, dass es sich um jenes verschollene U-Boot handeln könnte. Allerdings könnte es auch das gesunkene Schwesterschiff UB-22 sein.

Meeresarchäologe Innes McCartney glaubt jedoch nicht an ein Monster aus dem Meer.

Dem Guardian sagte er: „Die wahren Seeungeheuer im Ersten Weltkrieg waren die U-Boote selbst.“

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